Playmobil im Krankenhaus
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Das Buch zur Dokumentation des Projektes "Barrierefrei. Wir sind dabei."
Unsere Vision: Ein Hamburger Stadtplan für Barrierefreiheit in der gesundheitlichen Versorgung. Wir ermitteln den Stand der Dinge in Hamburger Arztpraxen. Wir wollen erreichen, dass alle Menschen die für sie richtige Praxis finden. Das Projekt wird von der Hamburger Sozialbehörde gefördert. die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg hat uns beauftragt, Ärztinnen und Ärzte zur Barrierefreiheit ihrer Praxis zu beraten. PlanB.hamburg
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Das neueste Projekt: KulturPerlen.hamburg. Kultur macht Spaß, regt an und regt auf, inspiriert, ist bunt, vielfältig und im besten Fall: barrierefrei zugänglich. Wir besuchen Kultureinrichtungen und erheben die Informationen, die für Besucher:innen wichtig sind. Schaut auf die Website unserer KulturPerlen!

Aktuelles zur Corona-Schutzimpfung

Stand: Montag, 10. Mai 21

In fünf Krankenhäusern in Hamburg wird ab sofort eine Corona-Schutzimpfung angeboten. Das Angebot richtet sich aber erstmal ausschließlich an Menschen über 70 Jahren.

Jede Person, auf die das zutrifft, kann die Schutzimpfung im Impfzentrum, einer Arztpraxis oder einem nahegelegenen Krankenhaus erhalten. Personen, die aus anderen Gründen als wegen ihres Alter zur Impfung berechtigt sind, müssen ihre Berechtigung mit einem geeigneten Nachweis belegen. Nach Angaben der Hamburger Sozialbehörde kann diese Prüfung nur im Impfzentrum erfolgen. Deshalb sollten beispielsweise Personen, die aufgrund ihres Berufs impfberechtigt sind, dort einen Termin vereinbaren. Termine für das Impfzentrum sind telefonisch unter 116 117 zu vereinbaren oder online beim Impfterminservice.

Die Kliniken, in denen geimpft werden kann, sind das Agaplesion Diakonieklinikum in Eimsbüttel, das Albertinen Krankenhaus in Schnelsen, das Bethesda Krankenhaus Bergedorf, das Asklepios Klinikum Nord in Langenhorn und das Asklepios Klinikum Harburg.

Personen, die eine Übersetzung für das ärztliche Aufklärungsgespräch im Impfzentrum benötigen, weil sie kein deutsch sprechen oder verstehen, können eine Begleitperson für die Übersetzung mitbringen. Wenn das nicht möglich ist, kann ein Übersetzungsdienst – einschließlich Gebärdensprache – genutzt werden. Dafür ist eine Anmeldung unter der E-Mail fragen@hamburg-impft.de mit Angabe der Sprache und des Impftermins mindestens 3 Tage vor dem Impftermin erforderlich.

Termine für pflegende Angehörige und weitere Gruppen aus Priorität 2 der Impfverordnung sind zur Buchung freigegeben. Angehörige oder Kontaktpersonen Pflegebedürftiger, die eine Schutzimpfung erhalten wollen, benötigen dafür eine Bestätigung. Diese Bestätigung wird durch die pflegebedürftige Person selbst ausgestellt. Zur Ausstellung berechtigt sind Menschen über 70 Jahren, die pflegebedürftig sind, jedoch nicht in einer Einrichtung gepflegt werden oder Menschen, die an einer der Vorerkrankungen nach §3 Nr. 2 der Impfverordnung leiden.

Ein simples, einseitiges Formular dafür steht unter www.hamburg.de/corona-impfung zur Verfügung. Zusätzlicher muss ein eindeutig zuzuordnender Beleg über den Pflege-/Betreuungsgrad der benennenden Person beigefügt werden. Mit diesen beiden Nachweisen wird im Impfzentrum die Berechtigung geprüft.

Zusätzlich zu den 27 Schwerpunktpraxen, die ihre Patientinnen und Patienten mit Vorerkrankungen für einen Impftermin ansprechen, impfen auch die Hausärzte. Das Sengelmann Institut für Medizin und Inklusion (SIMI) macht Menschen mit Behinderung gezielt Impfangebote. Menschen mit einer kognitiven Behinderung, Trisomie 21, schweren Epilepsie oder Contergan-Schäden, die nicht über mobile Impfteams in Wohngruppen oder Tagesförderstätten erreicht werden, können einen Termin im SIMI machen. Anmeldungen werden über das Corona-Info-Telefon aufgenommen. Dieses ist dienstags und donnerstags in der Zeit von 10-14 Uhr besetzt (040 50777227) per mail zu erreichen unter coronainfotelefon@eka.alsterdorf.de

Alle Informationen rund um die Corona-Schutzimpfung sind unter www.hamburg.de/corona-impfung zusammengetragen. Hier ist auch eine aktuelle Übersicht der Hamburger Sozialbehörde zu finden, wer zur Impfung aufgerufen ist.

Informationen zum Impfzentrum

Die meisten Corona-Impfungen finden nach wie vor im Impfzentrum in den Messehallen statt. Die Angaben zur Barrierefreiheit im Impfzentrum finden Sie in unserer WebApp planb.hamburg.

Impftermine buchen

Corona-Schutzimpfung online buchen
Sie brauchen dafür ein mobiles Telefon und eine E-Mail-Adresse. Sie bekommen nämlich eine PIN per SMS und später eine Mail mit einem Vermittlungscode.

Hier gibt es jetzt Hilfe für die Buchung von Impfterminen für Personen ab 70 Jahren: Ein Anruf bei einer neuen Hotline soll künftig reichen, um einen Impftermin zu bekommen. Die Sozialbehörde hat den Wohlfahrtsverbänden ein festes Termin-Kontigent für das Impfzentrum in den Messehallen zur Verfügung gestellt. Woche für Woche werden neue Termine extra für den neuen Service reserviert. Der Terminservice der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Hamburg ist montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr unter der Telefonnummer 0800 355 22 33 erreichbar.

Leider ist der Shuttle-Service nur für Personen ab 80 Jahren möglich, die vor dem 5. April ihre erste Impfung erhalten haben: Unter der Telefonnummer 040 584477 (Erreichbarkeit Montag bis Sonntag, 8 bis 16 Uhr) kann die Fahrdienstleistung beim DRK gebucht werden.

Die Sozialbehörde begründet die Zurücknahme des Fahrdienstangebots mit der Belieferung von Arztpraxen mit Impfstoff. Damit ist es impfberechtigten, insbesondere vorerkrankten Personen möglich, eine Schutzimpfung in ihrer nahgelegenen Arztpraxis zu erhalten. Dies bietet eine mögliche Alternative zum Besuch des Impfzentrums. Ein Erfordernis, lange Strecken zurückzulegen, besteht damit nicht mehr.
Für Personen, die besonders gehbehindert sind und für die eine entsprechende Bescheinigung vorliegt, können allerdings nach wie vor medizinisch notwendige Fahrten mit den Krankenkassen abgerechnet werden. Im Zweifel sollten sich Personen vor der Fahrt erkundigen, ob die Abrechnung möglich ist, weil die Kosten in diesem Fall verauslagt werden müssen.

Individuelles Impfangebot

Personen, die ihre eigene Häuslichkeit nicht verlassen können, weil sie beispielsweise bettlägerig gepflegt werden müssen, müssen wohl auf ihre Hausärzt*innen warten. Wer aber eine direkte Information von der Stadt über ein dezentrales Impfangebot erhalten möchte, kann das Interesse und eine Kontaktmöglichkeit hinterlegen. Dazu können Sie sich hier online anmelden. In dem Formular können Zugehörige der immobilen Personen die entsprechenden Angaben machen.

Piktogramm für Gebärdensprache   Hier gibt es diese Informationen auch in Gebärdensprache.

Verfahren für Ausnahmen

In der FAQ von hamburg.de zur Corona-Schutzimpfung sehen wir Frage 29: Gibt es eine Möglichkeit, priorisiert eine Impfung zu erhalten, wenn die individuelle Lage eine besondere Ausnahme erfordert?
Aus der Antwort: “… sofern die individuelle Lage in der Verordnung beziehungsweise Priorisierung nicht bereits berücksichtigt ist, kann eine Ausnahme geprüft werden. Dafür ist ein formloser Antrag und eine entsprechende ärztliche Bescheinigung an corona-impfung@soziales.hamburg.de zu senden. Diese werden in der Sozialbehörde nach den Voraussetzungen der ImpfVO geprüft. Die Entscheidung erfolgt aufgrund ärztlicher Expertise.” Das Attest kann der behandelnde Arzt / die behandelnde Ärztin ausstellen.

Informationen der KV Hamburg
Auch der NDR informiert: Corona Impfung in Hamburg. Was passiert wann und wo.

Zum Ablauf im Impfzentrum steht etwas auf der Seite hamburg.de.
“Ihr Aufenthalt im Corona-Impfzentrum Hamburg”  (bisher nicht in Leichter Sprache und nicht in Gebärdensprache)

Wenn Sie Fragen haben, finden Sie die Antworten der Stadt Hamburg vielleicht hier:
Fragen und Antworten zu Corona-Schutzimpfungen in Hamburg

Die von der KV Hamburg hier: Häufige Fragen zum Impfen und zum Impfzentrum

Piktogramm Lernschwierigkeiten Leichte Sprache

Das RKI (Robert Koch Institut) veröffentlicht aktuelle Informationen zu Corona und dem Impfen: Ratgeber Leichte Sprache