Playmobil im Krankenhaus
Die Unterstützung von Patientinnen und Patienten bei vermuteten Behandlungsfehlern liegt uns sehr am Herzen. Wir wollen bei der Sachverhaltsklärung helfen, über die möglichen Schritten beraten und die rechtlichen Auseinandersetzungen verlässlich begleiten. Kostenfrei für die Betroffenen. Helfen Sie uns mit Ihrer Spende dabei.
Ein Plan des Hambuer U- und S-Bahn Netzes. Darauf eine kleine Figur. Eine winkende Frau im Rollstuhl
Unsere Vision: Ein Hamburger Stadtplan für Barrierefreiheit in der gesundheitlichen Versorgung. Zuerst ist mehr Transparenz über die konkreten Zugangsbedingungen nötig und wir haben 2016 begonnen, die Kriterien zur Barrierefreiheit zu sammeln und zu bewerten. Daraus ist eine Checkliste entstanden, mit der die Barrierefreiheit in Hamburger Arztpraxen erhoben wird. Wir wollen erreichen, dass alle Menschen die für sie richtige Praxis finden. Darum werden die Informationen in einer WebApp veröffentlicht. Das Projekt haben wir zum 31. März 2022 beendet. Es wird nun unter dem Dach der LAG Hamburg weitergeführt. Eine Dokumentation der Projektarbeit ist bei uns zu bekommen. PlanB.hamburg
Ein Schild mit dem Text: Barrierefreie Bar rechts neben dem Karussell
Das neue Projekt: KulturPerlen.hamburg. Kultur macht Spaß, regt an und regt auf, inspiriert, ist bunt, vielfältig und im besten Fall: barrierefrei zugänglich. Wir besuchen Kultureinrichtungen und erheben die Informationen, die für Besucher:innen wichtig sind. Schaut auf die Website unserer KulturPerlen!

BAG SELBSTHILFE fordert angesichts der stetig steigenden Infektionszahlen und im Sinne der Inklusion die Corona-Schutzmaßnahmen beizubehalten und eine allgemeine Impfpflicht zügig umzusetzen

Düsseldorf, 17.03.2022. Für viele vulnerable Menschen stellen die geplanten Lockerungen der Bunderegierung insbesondere die fallende Maskenpflicht in Schulen, Supermärkten und bei verschiedenen medizinischen Dienstleistern wie Zahnärzten und Physiotherapeuten eine hohe Gefährdung dar. Denn im Gegensatz zu vielen anderen können sich diese Menschen aufgrund ihrer Erkrankung oder einer immunsupprimierenden Therapie selbst nicht durch eine Impfung schützen, da sie bei ihnen oft nicht ausreichend wirkt; dies ist beispielsweise bei Menschen mit Organtransplantationen oder mit Krebserkrankungen der Fall.

„Für die betroffenen Menschen ist es deshalb unerlässlich, sich in einem geschützten Umfeld bewegen zu können, welches ihnen durch Maßnahmen wie Impfungen, Masken und Tests auch in Pandemiezeiten eine risikoarme Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht. Angesicht von Rekordwerten, wie 295.000 Neuinfektionen allein heute, erscheinen uns die geplanten Lockerungen zum jetzigen Zeitpunkt geradezu absurd“, erklärt Dr. Martin Danner, Bundesgeschäftsführer der BAG SELBSTHILFE.

„Das Risiko der Ansteckung und zwangsläufig auch der Ausgrenzung wird somit für chronisch kranke und behinderte Menschen immer größer, das ist für uns inakzeptabel. Daher fordern wir die Politik eindringlich auf, die Masken- und Testpflichten beizubehalten sowie eine allgemeine Impfpflicht ab 18 Jahre schnell umzusetzen. Darüber hinaus appellieren wir an die Bundesländer, von den Hotspot-Regelungen Gebrauch zu machen. Angesichts der stark steigenden Zahlen und der neuen Virusvariante B.2 sind diese – auch zum Schutz des Gesundheitssystems – dringend notwendig, zumal die Krankheitsschwere dieser Variante noch gar nicht abgeschätzt werden kann“, so Dr. Martin Danner.