Ralph Raule Senatskoordinator

Erstmals hat die Hamburger Bürgerschaft den Senatskoordinator für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung gewählt. Nicht nur das ist neu, außerdem wird diese Funktion jetzt im Hauptamt besetzt.

Ingrid Körner, unsere langjährige Senatskoordinatorin, war ehrenamtlich tätig und hat sich dafür eingesetzt, das Amt hauptamtlich zu besetzen und die Arbeit des Inklusionsbüros zu stärken.

Portraitfoto Ralph Raule (Xing)

Ralph Raule

Ralph Raule war bisher als langjähriger Vorsitzender des Gehörlosenverbandes Hamburg und im Vorstand der Hamburger Landesarbeitsgemeinschaft für Behinderte in der Selbstorganisation behinderter Menschen in Hamburg engagiert und sachkundig tätig.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit in seiner neuen Rolle und wünschen Glück, Beharrlichkeit und Durchsetzungskraft! Herzlichen Glückwunsch, lieber Ralph!

Hier können Sie ihn sprechen sehen! (Hamburger Abendblatt)

 

01. September 2020 by Redaktion
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Unser Projekt “Barrierefrei. Wir sind dabei” in Leichter Sprache

Barriere-Freiheit in Hamburger Arzt-Praxen

Vielen Dank an unsere Übersetzerin Daniela Schremm und die Prüfer*innen Marion Blohm und Sinan Yilmaztuerk.
Illustrationen: © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013.

Eine Frau fährt mit ihrem Rollstuhl eine Rampe hoch. Illustrationen: © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013   Ärztin und Patientin auf einem Gyn-Stuhl. Illustrationen: © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013

Es begann vor vielen Jahren mit einer persönlichen Suche:
Wo finde ich in Alsterdorf eine Arzt-Praxis für Frauen-Heilkunde, die für eine Frau im Rollstuhl zugänglich ist?
Als erstes ist uns aufgefallen:
Die Informationen sind schwierig zu finden.
Und sie sind nicht zuverlässig und nicht vollständig.

Barriere: Frau im Rollstuhl vor einer Treppe. © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013.  Blindenführhund. © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013.

Nur über wenige Arzt-Praxen gibt es überhaupt Informationen darüber:
– ob es Stufen gibt oder
– ob ein Assistenz-Hund mitgebracht werden darf.

Es werden verschiedene Begriffe zur Barriere-Freiheit genutzt:

behinderten-gerecht, rollstuhl-freundlich oder bedingt barriere-frei.
Diese Begriffe sind nicht eindeutig zu verstehen.
Und sie sagen nichts über die wirklichen Zugangs-Bedingungen aus.

Das wollten wir ändern!

Wir haben gemeinsam mit KISS Hamburg ein Projekt in die Wege geleitet.

KISS ist die Abkürzung für:
Kontakt- und Informations-Stellen für Selbsthilfe-Gruppen.

Wir wollten zuverlässige Informationen über Arzt-Praxen sammeln.
Welche Merkmale zur Barriere-Freiheit gibt es in den Arzt-Praxen?
Diese Informationen wollten wir dann auch veröffentlichen.

Die AOK Rheinland/ Hamburg hat das Projekt 4 Jahre lang bezahlt.
Die Förderung ging bis Ende 2019.
Wir danken für diese Unterstützung.

Wir konnten zeigen:
Genaue Angaben helfen Menschen mit Behinderung.
Damit sie eine geeignete Praxis für sich finden können.

Wir haben zuerst Merkmale von Barriere-Freiheit gesammelt.
Wir haben viele Beratungs-Stellen gefragt.
Und Verbände von Menschen mit Behinderung:

– Haben wir an alles gedacht?
– Was ist wichtig für den Arzt-Besuch?

Einige Beispiele von Merkmalen von Barriere-Freiheit:

Für gehörlose Menschen ist es wichtig,
dass sie mit der Arzt-Praxis schriftlich Termine verabreden können.
Geh-behinderte Menschen brauchen eine gute Verbindung mit Bus oder Bahn.
Menschen im Rollstuhl brauchen ein großes WC.
Menschen im Elektro-Rollstuhl müssen wissen,
wie breit die Fahrstuhl-Tür ist.
Die Merkmale sind in eine Frage-Liste übersetzt worden.

Diese Fragen konnten dann bei unseren Besuchen beantwortet werden.

Die Liste besteht aus vielen sehr genauen Fragen.

Wie weit ist der Weg von der nächsten Haltestelle bis zur Arzt-Praxis?
Sind die Untersuchungs-Möbel in der Höhe verstellbar?
Kann man die Schilder zur Praxis gut lesen?
Insgesamt sind es 7 Frage-Gruppen.
Sie führen vom Eingangs-Bereich bis in das Sprech-Zimmer.

Manche Informationen über Arzt-Praxen interessieren wohl viele Menschen.

Nimmt sich die Ärztin genug Zeit?
Kann der Arzt sich gut in mich hinein fühlen?
Hat die Ärztin Erfahrung mit meiner Krankheit?
Diese Merkmale kann man leider nicht genau abfragen.
Deshalb werden sie in unserer Frage-Liste nicht abgefragt.

Wir wollten unsere Befragung vor Ort in den Arzt-Praxen machen.
Damit wir uns selbst ein Bild von den Räumen machen können.
Und wir wollten die einzelnen Merkmale zur Barriere-Freiheit aufschreiben.

Dieser Wunsch passte den Arzt-Praxen oft nicht.

Sie fanden dafür keine Zeit in ihrem Alltag mit viel Stress.

Viele Praxen haben abgesagt.
Sie fanden: unsere Befragung macht für ihre Praxis keinen Sinn.
Zum Beispiel, weil eine Stufe vor ihrer Eingangs-Tür ist.
Deshalb denken sie, ihre Praxis ist nicht barriere-frei.

Wir erklären dann:
für viele Menschen mit Behinderung sind Stufen kein Problem.
Es gibt nicht nur behinderte Menschen mit Rollator oder Rollstuhl.
Die Praxis kann für andere Menschen mit Behinderung gut geeignet sein.

Andere Praxen behandeln schon viele Menschen mit Behinderung.
Sie möchten nicht noch mehr behinderte Menschen behandeln.
Denn ihre Behandlung braucht oft mehr Zeit.
Sie haben Angst,
dass noch mehr behinderte Menschen in ihre Praxis kommen.
Wenn wir die Information über ihre Barriere-Freiheit öffentlich machen.

Andere Praxen antworten aber auch:
Klar, kommen Sie gern vorbei, das ist ein wichtiges Thema!

Die Arzt-Praxen bekommen hinterher von uns
eine Zusammenfassung von unseren Ergebnissen.
Und ein kleines Hand-Buch mit weiteren Informationen zum Thema:
Wie kann die Barriere-Freiheit in Arzt-Praxen besser werden?
Nicht immer muss das viel Geld kosten.

Wir brauchen die Zustimmung der Arzt-Praxen.
Damit wir die Informationen über ihre Praxis veröffentlichen dürfen.

Wir zeigen diese Informationen in unserer Web-App.
Das wird Web-Äpp gesprochen.
Eine Web-App ist ein Internet-Programm.

Hier geht es zu unserer Web-App planB.hamburg

Damit können Sie eine Arzt-Praxis in Hamburg suchen.

Sie geben die wichtigen Merkmale für die Suche in die App ein.
Für verschiedene Behinderungen gibt es andere Merkmale.
Zum Beispiel, ob ein rollstuhl-gerechtes WC für Sie wichtig ist.
Oder ob das Personal Kenntnisse in Gebärden-Sprache haben muss.

Gebärdensprache.© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013.

Der Stand im Juni 2020 ist:
153 Hamburger Arzt-Praxen und Zahnarzt-Praxen sind aufgenommen.

Es fehlen also noch sehr viele Arzt-Praxen.
Damit Patientinnen und Patienten mit Behinderung eine echte Wahl haben.

Praxis-Tipps

Willkommen sind uns Tipps über Arzt-Praxen mit besonderen Ausstattungen.
Es geht um Ausstattungen, die für Menschen mit Behinderung wichtig sind.
Vielleicht möchte die Praxis gern von uns aufgenommen werden.

Sie können dafür unser Formular benutzen oder eine E-Mail schreiben.

Wir zählen auf Ihre Tipps und Ihre Mithilfe.
Damit die Anzahl der Arzt-Praxen in der Web-App schnell wächst!

Und wie geht es weiter?

Seit Januar 2020 steht im Termin-Service- und Versorgungs-Gesetz:
Die kassen-ärztlichen Vereinigungen müssen Infos zur Barriere-Freiheit haben.
Und über ihre Termin-Service-Stellen weiter geben.
Diese erreicht man bundesweit unter der Telefon-Nummer 116 117.

Das ist ein Schritt in die richtige Richtung!

Damit allein stehen die Daten aber nicht für alle zur Verfügung.

Wir hoffen, dass es in Hamburg zu einer Zusammen-Arbeit mit uns kommt.
Damit unsere Erfahrungen und Informationen einfließen können.
Eine Zusammen-Arbeit wäre ein guter Weg.

Wir haben seit Anfang 2020 eine neue Förderung gefunden.
Die Hamburger Gesundheits-Behörde fördert uns jetzt.
Damit ist Zeit gewonnen.
Um zu einer gemeinsamen Lösung zu kommen.

Unser Angebot soll in Zukunft weiterlaufen im:
Kompetenz-Zentrum Barrierefreiheit.
Kompetenz heißt: Sachverstand für das Thema.
Das Zentrum ist ein guter Ort zur Beratung zum Thema Barriere-Freiheit.

Und Barriere-Freiheit ist eben auch für die Gesundheits-Versorgung wichtig.

07. August 2020 by Redaktion
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Stellungnahme der BAG Selbsthilfe zum Patienten-Daten-Schutzgesetz

Streichung der Gesundheitsterminals verwehrt Menschen ohne eigenem mobilen Gerät Zugang zur elektronischen Patientenakte und anderen digitalen Anwendungen

BAG SELBSTHILFE fordert Nachbesserung 

Düsseldorf, 10.7.2020. Das Ziel der Bunderegierung „Digitale Lösungen schnell zum Patienten bringen und dabei sensible Gesundheitsdaten bestmöglich schützen“ ist mit dem aktuellen Patientendaten-Schutz-Gesetz (PDSG) nach Ansicht der BAG SELBSTHILFE weit verfehlt worden. Leider, denn die Digitalisierung im Gesundheitswesen birgt die große Chance, die Versorgung deutlich zu verbessern und viel stärker als bisher am Bedarf der PatientInnen auszurichten. Im Zentrum der Neuerungen steht hierbei die elektronische Patientenakte, auf die Bürger ab 2021 unter anderem über mobile Geräte zugreifen können. Von den digitalen Anwendungen könnten gerade chronisch kranke oder ältere Menschen mit höherem Versorgungsbedarf besonders profitieren. Doch genau dieser Personenkreis verfügt oftmals nicht über die entsprechenden eigenen, neueren Modelle von digitalen Endgeräten, die dafür notwendig sind oder auch über die notwendigen Nutzungskenntnisse. Um einen niedrigschwelligen Zugang zur digitalen Infrastruktur für Alle zu gewährleisten, waren im Gesetzesentwurf ursprünglich so genannte Gesundheitsterminals vorgesehen. Die wurden aber gestrichen.

„Ein Gesetz, welches einen wesentlichen Teil der Bevölkerung von dem sicheren Zugang zu den eigenen Patientendaten ausschließt, ist diskriminierend und indiskutabel“, kritisiert Dr. Martin Danner, Bundegeschäftsführer der BAG SELBSTHILFE. „Auch der Hinweis darauf, dass behinderte oder ältere Menschen ja Betreuer oder Kinder und Enkelkinder zur Verwaltung der eigenen Patientenakte beauftragen zu können, kommt einer Bevormundung gleich und hat mit Datenschutz hochsensibler Informationen so gar nichts zu tun“, so Martin Danner.

Die BAG SELBSTHILFE fordert daher die Bunderegierung auf das Gesetz nachzubessern und einen barrierefreien Zugang zur digitalen Infrastruktur für alle Menschen zu schaffen. Die Einführung von barrierefreien Gesundheitsterminals, die langfristig flächendeckend in Geschäftsstellen der Krankenkassen, Apotheken, Arztpraxen oder Krankenhäusern aufgestellt werden, wären ein Bestandteil eines gelungenen Zugriffskonzepts auf die elektronische Patientenakte.

Hier findet ihr die vollständige Stellungnahme der BAG SELBSTHILFE zum PDSG.

 

14. Juli 2020 by Redaktion
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BAG übt scharfe Kritik am geplanten Intensivpflege-Gesetz

Intensivpflege: BAG SELBSTHILFE übt scharfe Kritik und fordert Aussetzung des Gesetzgebungsverfahrens

Nach dem Gesetzentwurf sollen Krankenkassen darüber entscheiden, ob Beatmungspatient*innen weiterhin zu Hause bleiben können oder ins Pflegeheim umziehen müssen. Dies beschneidet nicht nur das verfassungsrechtlich garantierte Wahlrecht der Betroffenen, sondern versetzt Betroffene und ihre Familien, die sich für ein Leben zu Hause entschieden haben, in existentielle Ängste.

Düsseldorf, 30.6.2020. Das in der aktuellen Form geplante IPReG-Gesetz sieht vor, dass Krankenkassen – nach einer entsprechenden Einschätzung der Medinischen Dienste – jährlich bei den Betroffenen prüfen, ob die Versorgung in der Häuslichkeit „tatsächlich“ und „dauerhaft“ sichergestellt ist. Wie diese Formulierung zu verstehen ist, bleibt dabei unklar.

„Es wird den Betroffenen zugemutet, immer wieder mit den Krankenkassen über ihre Lebensperspektive verhandeln zu müssen – mit dem Risiko, dass sie nach Einschätzung des Medinischen Dienstes in ein Pflegeheim umziehen müssen. Diese Dauerbelastung ist unzumutbar“, kritisiert Dr. Martin Danner.

Grüne, FDP und Linke haben nun – über die Parteigrenzen hinweg- einen gemeinsamen Änderungsantrag zum Gesetzentwurf eingebracht: Danach ist den Wünschen der Betroffenen zu entsprechen; die Krankenkassen haben zudem die Versorgung der Betroffenen in der eigenen Häuslichkeit sicherzustellen. Dies bedeutet, dass Menschen nicht mehr gegen ihren Willen in ein Pflegeheim geschickt werden können. Die BAG SELBSTHILFE begrüßt diese Initiative der Oppositionsparteien sehr und fordert eine vertiefte Diskussion darüber nach der Covid-19 Pandemie. Denn der Gesetzentwurf bedarf auch an anderen Stellen noch genauerer Überprüfung: So sieht der Gesetzentwurf an mehreren Stellen weitere Belastungen für die Betroffenen vor, so etwa bei der fehlenden Beschränkung der Zuzahlungen auf 28 Tage oder in der unzureichenden Abbildung der Rechtsprechung zur Behandlungspflege. Im Ergebnis können diese Kostenbelastungen dann ebenfalls dazu führen, dass sich die Betroffenen die Versorgung in der eigenen Häuslichkeit nicht mehr leisten können.

„Gerade die Vorgänge während der Covid-19-Pandemie zeigen, dass der Aufenthalt in Pflegeheimen für Menschen mit Vorerkrankungen mit einer extrem hohen Gefährdung für Leib und Leben einhergeht. Wer Intensivpflege benötigt, gehört zur Risikogruppe und ist besonders schutzbedürftig. Dieser Schutz kann in Pflegeheimen offenbar nicht ausreichend gewährleistet werden. Anders ist die hohe Sterberate während der Hochzeit der Pandemie nicht zu erklären“, macht Dr. Martin Danner, Bundegeschäftsführer der BAG SELBSTHILFE deutlich.

Weil der Gesetzesentwurf sowohl die Rechte der Betroffenen aus Art.19 der UN-Behindertenrechtskonvention, seinen Wohnort frei wählen zu können, wie auch der Schutz von Ehe und Familie (Art. 6) und die nach Art. 2 und 1 verfassungsrechtlich garantierte Wahlfreiheit verletzt, fordert die BAG SELBSTHILFE die Bundesregierung auf, das Gesetzgebungsverfahren während der Pandemie auszusetzen und die Zeit dazu zu nutzen, wissenschaftliche Daten zu den Folgen einer solchen Umstellung für die Betroffenen in Auftrag zu geben.

Lesen Sie die vollständige Stellungnahme der BAG SELBSTHILFE zum IPReG

https://www.bag-selbsthilfe.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/stellungnahme-der-bag-selbsthilfe-zum-intensivpflege-und-rehabilitationsstaerkungsgesetz-gkv-ipreg/

01. Juli 2020 by Redaktion
Categories: Pressemitteilung extern, Teilhabe | Kommentare deaktiviert für BAG übt scharfe Kritik am geplanten Intensivpflege-Gesetz



Informationen zu Corona

Wir finden:
Barrierefreiheit in Arztpraxen bedeutet,
auch Informationen in Leichter Sprache und
Informationen in Gebärden·Sprache
zu bekommen.
Deshalb haben wir einige Informationen heraus gesucht.

Die Links zu anderen Websites (extern) sind in grüner Schrift und öffnen jeweils in einem neuen Tab / Fenster.
Sprung zu Leichter Sprache. Sprung zu Gebärdensprache. Sprung zu Audio-Informationen. Sprung zu Barrierefreiheit generell.

 

Das neueste zuerst:

Eine FAQ zur Corona-Warn-App in Gebärdensprache
https://www.bundesregierung.de/breg-de/gebaerdensprache?view=

Neu: Die Corona-Warn-App in Leichter Sprache
https://www.bundesregierung.de/breg-de/leichte-sprache/corona-warn-app

Accessibility Tools für Alle in Zeiten von Covid-19
https://www.fronta11y.org/accessibility-tools-fuer-alle-in-zeiten-von-covid-19/

Wegweiser zu verlässlichen weiterführenden Informationen vom infektionsschutz.de
https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/wegweiser.html

Informationen zur Maskenpflicht vom Gehörlosenverband Hamburg (GLVHH)

Das sagt der Ethik-Rat zum Problem mit dem Corona-Virus (Information in Leichter Sprache)
https://www.ethikrat.org/fileadmin/PDF-Dateien/Pressemitteilungen/pressemitteilung-04-2020-leichte-sprache.pdf

Ausnahmen von der Masken-Pflicht (Leichte Sprache)
https://corona-leichte-sprache.de/blog/55-ausnahmen-von-der-masken-pflicht.html

So tragen und reinigen Sie Ihren Mundschutz richtig (Text und Video)
https://www.apotheken-umschau.de/Coronavirus/Mund-Nasen-Bedeckung-Richtig-anwenden-und-tragen-558331.html

GEBÄRDENTELEFON. Service für gehörlose und hörgeschädigte Bürger/innen
https://www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Info-Telefon zum Corona-Virus für Menschen mit Behinderung
Telefonnummer: 040 5077 7227. Und nun auch per E-Mail erreichbar: coronainfotelefon@eka.alsterdorf.de
https://www.evangelisches-krankenhaus-alsterdorf.de/gesundheit-fur-menschen-mit-behinderung/sengelmann-institut-fur-medizin-und-inklusion-simi/infos-corona-virus/
Es gibt auch die Video-Sprechstunde. Termine telefonisch (Tel. 040/50 77 34 56) oder online vereinbaren.

Corona-Hilfe-Telefon „Hamburg hilft Senioren“
Telefonnummer: 040 4 28 28-8000
https://www.hamburg.de/coronavirus/senioren

Links zu Texten in Leichter Sprache

Robert-Koch-Institut: Rat-geber Corona-Virus in Leichter Sprache
https://www.rki.de/DE/Service/Leichte-Sprache/LS_Corona-Ratgeber_tab-gesamt.html

Wissen über Corona in Leichter Sprache
https://corona-leichte-sprache.de/page/6-startseite.html

Informationen in Leichter Sprache der Universität Hildesheim, auch zu Hashtags (#)
https://www.uni-hildesheim.de/leichtesprache/news/corona-virus/

Wie schützt man sich vor Corona? Wichtige Fragen und Antworten
https://www.spektrum.de/news/wie-schuetzt-man-sich-vor-corona-wichtige-fragen-und-antworten/1713558

10 Tipps
https://wohnsinn.org/blog/ratgeber/253-corona

Empfehlungen der Lebenshilfe zu COVID-19
https://www.lebenshilfe.de/informieren/familie/empfehlungen-zu-covid-19-corona-virus/#c5424

Schutz und Hygiene in Leichter Sprache PDF, 253 KB Aushang zum Ausdrucken. Ein Angebot der ZEIT.

Bundesministerium für Gesundheit und Verbraucherschutz
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/coronavirus-leichte-sprache.html

hamburg.de
https://www.hamburg.de/hamburg-barrierefrei/leichte-sprache/

Informationen in Einfacher Sprache der Apotheken-Umschau.
https://www.apotheken-umschau.de/einfache-sprache

 

Gebärdensprache

GEBÄRDENTELEFON. Service für gehörlose und hörgeschädigte Bürger/innen
https://www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Corona-News in Gebärdensprache
Ab sofort (26.03.2020) informiert COSMO auch in Gebärdensprache über die wichtigsten Entwicklungen im Kampf gegen Corona.
https://www1.wdr.de/mediathek/video/radio/cosmo/video-corona-news-in-gebaerdensprache—114.html

Abeitsrechtliche Fragen und Antworten in DGS des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS)
https://www.bmas.de/DE/Gebaerdensprache/Coronavirus/Coronavirus.html

NDR – was Sie wissen müssen
https://www.ndr.de/fernsehen/Coronavirus-Was-Sie-wissen-muessen,corona426.html

Bundesministerium für Gesundheit und Verbraucherschutz

infektionsschutz.de, 6 Videos zu verschiedenen Themen der BzGA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)
https://www.infektionsschutz.de/gebaerdensprache.html

Coronavirus und Hilfe in Hamburg – Gehörlosenverband Hamburg

hamburg.de
https://www.hamburg.de/hamburg-barrierefrei/leichte-sprache/service/13647636/dgs-informationen-zum-coronavirus/

Linkliste der Gehörlosenzeitung

Coronavirus-Linkliste: Alle Infos in Deutscher Gebärdensprache

Gebärde für Corona (für die, die es noch nicht wissen!)

Zur Barrierefreiheit der Notfallpraxen in Hamburg nutzen Sie bitte unsere Web-App: Suche nach “Notfallpraxis” (4 von 5 sind drin).

Audio-Informationen und Infos für Blinde Menschen

wichtige Informationen zur Corona-Situation zum Anhören von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
https://www.infektionsschutz.de/audioinhalte/

Corona-Ratgeber des DBSV (Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V.)
https://www.dbsv.org/corona.html#schuetzen

Barrierefreiheit generell

Zugänglich kommunizieren in Corona-Zeiten
Von Marco Zehe

Barrierefreie Kommunikation und Corona von #BarrierefreiPosten
Kontaktlisen zu Übersetzer*innen, Tipps zur Kommunikation, Materialien
https://barrierefreiposten.de/barrierefreie-kommunikation-und-corona.html

Neuester Newsletter der Bundesfachstelle für Barrierefreiheit:
https://www.bundesfachstelle-barrierefreiheit.de/DE/Presse-und-Service/Newsletter/Ausgabe-2020-Corona/corona-20_node.html

Linkliste der Aktion Mensch
https://www.aktion-mensch.de/corona-infoseite.html

Eine Plattform für barrierefreie Informationen entsteht:
https://devpost.com/software/covid-19-infoportal

24. März 2020 by Redaktion
Categories: Allgemein, Barrierefreiheit, Teilhabe | Tags: , | Kommentare deaktiviert für Informationen zu Corona



Hamburger Patientenvertretung verliert die Patienten-Initiative

Über unsere Mitgliedschaft in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Patientenstellen (BAGP) ist die Patienten-Initiative seit 2004 eine der vier maßgeblichen Organisationen der Patientenvertretung in Hamburg. Anders als die drei anderen – Verbraucherzentrale, KISS und LAG – erhalten wir keine öffentlichen Zuwendungen für unsere Arbeit in der Patientenberatung.
Seit der Neuvergabe der UPD und Schließung der Beratungsstelle in unserer Trägerschaft Ende 2015 haben sich die Arbeitsbedingungen für unsere ehrenamtliche Arbeit noch einmal verschärft. Zusammen mit den anderen im Forum Patientenvertretung Hamburg haben wir die Hoffnung auf eine Professionalisierung unserer ehrenamtlichen Arbeit in den Gremien gesetzt. So wie andere Bundesländer wollen wir eine ausreichend ausgestattete Stabsstelle für die Hamburger Patientenvertretung. Doch diese Verhandlungen treten seit Jahren auf der Stelle.
So ist der Entschluss gereift, unter diesen Bedingungen die Arbeit in der Patientenvertretung nicht fortsetzen zu wollen. Ehrenamtliches Engagement braucht verlässliche Strukturen. In der Gremienarbeit mit hohen Anforderungen an Wissen und Vorbereitung sind diese unbedingt erforderlich.
In Hamburg sind diese Rahmenbedingungen nicht gegeben und als Träger, der Infrastruktur ohne Zuwendungen vorhalten muss, können wir das nicht mehr auffangen.
Wir haben daher die Mitgliedschaft in der BAGP zum 31.12.2019 aufgegeben und sind nun nicht mehr als „maßgebliche Organisation“ tätig.
Wir bedauern diesen Schritt sehr. Patient*innen benötigen eine starke Stimme und eine Stärkung der Strukturen für unabhängige Patientenberatung und kompetente Vertretung ihrer Interessen.

01. März 2020 by Redaktion
Categories: Allgemein, Patientenberatung, Patientenvertretung | Kommentare deaktiviert für Hamburger Patientenvertretung verliert die Patienten-Initiative



Erfolg für LAG

Pressemeldung der LAG vom 19.12.2019

Starke Interessenvertretung der Hamburger Landesarbeitsgemeinschaft für Menschen mit Behinderung

Hamburger Gleichstellungsgesetz von Menschen mit Behinderungen mit Verbesserungen in letzter Minute im Parlament beschlossen

Die Hamburger Bürgerschaft beschloss gestern in ihrer letzten Sitzung 2019 das Hamburgische Gesetz über die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung (HmbGlG). Es tritt zum 01.01.2020 in Kraft.
Die Hamburger Landesarbeitsgemeinschaft für behinderte Menschen hatte sich in mehreren Stellungnahmen zu der Novelle des Landesgesetzes geäußert und ihre Forderungen u.a. bei der Expertenanhörung des Sozialausschusses der Hamburgischen Bürgerschaft gegenüber den Abgeordneten der Hamburgischen Bürgerschaft vorgetragen. Sie kritisiert, dass das Gesetz weiter die digitale Barrierefreiheit und die Einbeziehung von Beschäftigten mit Behinderung komplett ignoriert. Erfreulich ist aber der Teil-Erfolg ihres Protestes gegen den Gesetzesentwurf. Er hat bewirkt, dass die Fraktionen noch in letzter Minute Änderungsanträge einbrachten, die wichtige Verbesserungen in dem neuen Gesetz aus Sicht der Menschen mit Behinderungen ermöglichen.
Das HmbGlG zur Gleichstellung trifft Regelungen zur Barrierefreiheit. Ziel des Gesetzes ist es, allen Menschen sämtliche Lebensbereiche zugänglich zu machen. Dafür finden sich Regelungen in den Gleichstellungsgesetzen und -Verordnungen des Bundes und der Länder, u.a. zum Bauen, Verkehr, der Kommunikation und dem Internet.

„So wie das Gesetz bis zur letzten Woche im Entwurf vorlag, war es nicht unser Gesetz“, so Ralph Raule aus dem LAG Vorstand. „Jetzt wird auf der gesetzlichen Grundlage eine Schlichtungsstelle eingerichtet werden, die bei Benachteiligungen angerufen werden kann sowie ein Partizipationsfonds zur Förderung der Selbsthilfe in Hamburg. Das ist ein Erfolg der LAG.“ Kerrin Stumpf aus dem LAG Vorstand ergänzt: „Dieses Gesetz muss für die Menschen spürbare Verbesserungen bringen. Dafür bestehen jetzt gute Aussichten, wenn ab jetzt, wenigstens bei Neubauten und in der Verkehrsentwicklung, die „allgemein anerkannten Standards der Barrierefreiheit“ gelten werden. Damit haben wir mit unserer Interessenvertretung der letzten Wochen wirklich etwas erreicht.“

20. Dezember 2019 by Redaktion
Categories: Allgemein, Barrierefreiheit, Pressemitteilung extern, Teilhabe | Kommentare deaktiviert für Erfolg für LAG



PDF zur Dokumentation des Projektes “Barrierefrei. Wir sind dabei.”

Ein Stapel der Bücher der Dokumentation

Innenansicht, S. 8-11 Innenansicht, S. 32-33 Innenansicht, S. 24-25 Innenansicht, S. 50-51

 

Hier sehen Sie Bilder der Dokumentation. Es ist ein Buch geworden. Viele unserer Unterstützer*innen, Wegbegleiter*innen und Freund*innen haben schon ein Exemplar überreicht bekommen.

Nun gibt es die Broschüre auch digital zu lesen, als barrierefreies PDF.

Sie können sie unter folgenden Links ansehen und herunterladen:

1. Teil: Projektdokumentation (3,5 MB)

2. Teil: Statements (2,6 MB)

3. alles in einer Datei (5,7 MB)

Sollten Sie Interesse an einer Print-Ausgabe haben, wenden Sie sich gern an uns per Mail. info@patienteninitiative.de.

 

24. Oktober 2019 by Karen
Categories: Allgemein, Barrierefreiheit | Kommentare deaktiviert für PDF zur Dokumentation des Projektes “Barrierefrei. Wir sind dabei.”



Rückhalt – Unterstützungsfonds der Patienten-Initiative e.V.

Logo des Unterstützungsfonds

Hilfe bei Behandlungsfehlern

weiter lesen →

27. September 2019 by Redaktion
Categories: Allgemein | Kommentare deaktiviert für Rückhalt – Unterstützungsfonds der Patienten-Initiative e.V.



Lassen Sie sich unsere Seiten vorlesen!

Unsere Website kann jetzt sprechen!

Es ist nun möglich, sich den Text der Seiten vorlesen zu lassen. Dafür drücken Sie auf den Button, auf dem “Vorlesen” steht, und schon geht’s los. Gleichzeitig wird die Stelle, die gerade gelesen wird, farbig markiert.
weiter lesen →

06. September 2019 by Redaktion
Categories: Allgemein, Barrierefreiheit | Kommentare deaktiviert für Lassen Sie sich unsere Seiten vorlesen!



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