Coronäische Zeiten

Ende September 2020 waren wir auf dem MARKT FÜR NÜTZLICHES WISSEN & NICHT-WISSEN, LIZENZ NR. 7 in der Kampnagel-Halle k6.

Der Titel in diesem Jahr: CORONÄISCHE ZEITEN – ÜBER ZUSTÄNDE, STRATEGIEN UND KÖRPER IN DER KRISE / MOBILE AKADEMIE BERLIN

Logo MARKT FÜR NÜTZLICHES WISSEN & NICHT-WISSEN

Kerstin Hagemann war als Expertin eingeladen. Ihr Thema: Plädoyer für eine Fehlerkultur in der Medizin.

Das 1:1  Gespräch (mit entsprechendem Hygienekonzept) wurde aufgezeichnet. Jetzt ist es im Audioarchiv der Mobilen Akademie verfügbar.

Hier können Sie es anhören.

Ein lebendiger Einblick in die Entstehungsgeschichte der Patienten-Initiative e.V., Erfahrungen aus der Beratung in Bezug auf Behandlungsfehlern und deren Folgen und des Werdeganges  der UPD.

 

 

 

18. Februar 2021 by Redaktion
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Eine Erhebung mit Anlauf – das Impfzentrum in den Messehallen

Der Start im Impfzentrum war wohl für uns alle der Lichtblick in dieser belastenden Corona-Zeit. Für uns war die Erhebung zur Barrierefreiheit im Auftrag der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg darum auch ein ganz besonderer Termin. Seit November sind wir an dem Thema barrierefreie Informationen zum Impfen und dem Zugang zum Impfzentrum „dran“. Zuerst haben wir bei der Sozialbehörde nach der Barrierefreiheit im Impfzentrum gefragt und bekamen eine Antwort, wie sie ganz typisch ist: es sei alles barrierefrei.

Mit einigen Beispielfragen zu den unterschiedlichen Dimensionen der Barrierefreiheit (Leitsystem, Terminbuchung gehörlose Menschen, Maße für Türen, Leichte Sprache) haben wir die Unzulänglichkeit dieser allgemeinen Aussage deutlich gemacht. Daraufhin wurden diese Fragen beantwortet, alle anderen blieben offen. Verwiesen wurde darauf, dass ausreichend Assistenzkräfte bereitstünden, um zu helfen. Teilhabe bedeutet aber, möglichst ohne Hilfe auszukommen! Erst über den Auftrag der KV Hamburg konnten wir dann am 14. Januar die Details erheben. Hier unsere Eindrücke, die genauen Daten findet ihr in unserer WebApp planb.hamburg.

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26. Januar 2021 by Redaktion
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Pressemitteilung der BAG Selbsthilfe

Unterstützt die aktuelle Pflegepetition des stern

Wir brauchen eine Pflegereform mit guten Arbeitsbedingungen, verlässlichem Personalschlüssel und ohne Profitorientierung!

Düsseldorf, den 15.01.2021. In deutschen Krankenhäusern und Pflegeheimen fehlen nach Expertenberechnungen 120.000 zusätzliche Vollzeitstellen, um Menschen eine nicht nur bedarfsgerechte, sondern auch würdevolle Pflege zukommen zu lassen. Nur Milliardeninvestitionen können hier nie dringend notwendigen Veränderungen erzielen. Doch auch mit Geld allein werden die Missstände in der Pflege nicht gänzlich behoben werden können. Denn der Mangel an Pflegepersonal ist auch eine Folge von schlechten Arbeitsbedingungen und wenig attraktiven Rahmenbedingen der Pflegeberufe.

„Fehlen Pflegekräfte, sind Patient*innen erheblichen Gefährdungen ausgesetzt. Denn gerade Menschen im Krankenhaus bedürfen zumeist spezialisierte Versorgung, um beispielsweise nach schweren Erkrankungen oder komplizierten Operationen schnellstmöglich wieder zu genesen. Gleiches gilt für Menschen, die in Pflegeheimen ihren Lebensabend verbringen. In Deutschland gibt es aber erhebliche Defizite in der Patientenversorgung durch eine zu geringe Personalausstattung. Gerade die Corona-Pandemie hat uns die derzeitig vorherrschen Missstände sehr deutlich vor Augen geführt. Vor diesem Hintergrund unterstützt die BAG SELBSTHILFE die Initiative des stern, mit der Petition „Pflege braucht Würde“ eine bessere Personalausstattung sowie attraktivere Arbeitsbedingungen für alle Pflegekräfte zu schaffen“, macht Dr. Martin Danner, Bundesgeschäftsführer der BAG SELBSTHIFE deutlich.

Allerdings warnt die BAG SELBSTHIFE auch davor, die Kosten auf die Pflegebedürftigen selbst oder deren Angehörigen abzuwälzen.

„Im derzeitigen System schlagen Verbesserungen in der Gehaltsstruktur und dem Personalschlüssel direkt auf die Eigenanteile der Pflegebedürftigen durch. Hier ist die Grenze der Belastbarkeit aber bereits deutlich ausgereizt. Es bedarf einer grundlegenden Reform der Pflegeversicherung perspektivisch hin zu einer Pflegevollversicherung und einem System ohne Profitorientierung“, mahnt Dr. Danner.

Lesen Sie hier den vollständigen Inhalt der Petition und unterstützen Sie die Initiative mit Ihrer Unterschrift.

15. Januar 2021 by Redaktion
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Telefonnummern für Unterstützung in der Krise

Die Corona-Krise bestimmt im Moment unser Leben und durch die Kontaktbeschränkungen sind viele allein. Viele sind vielleicht auch in der Familie Belastungen ausgesetzt und suchen Hilfe.

Wir haben eine Liste mit Telefonnummern zusammengestellt, die ihr anrufen könnt, wenn ihr Unterstützung braucht.
Einige dieser Beratungsstellen sind für Hamburg zuständig, das ist an der Hamburger Vorwahlnummer 040 zu erkennen.

Bundesweites Hilfetelefon – Gewalt gegen Frauen
0800 0116 0116

Evangelische Telefonseelsorge
0800 1110 111

Katholische Telefonseelsorge
0800 1110 222

Nummer gegen Kummer – für Kinder und Jugendliche
116111

Notdienst bei Gewalt gegen Kinder
040 428490

Notrufnummer Hamburger Frauenhäuser
040 8000 4 1000

Hamburger Mädchenhäuser
040 4 28 15 32 71

Notruf für vergewaltigte Frauen und Mädchen
040 25 55 66

Nummer gegen Kummer – das Elterntelefon
0800 111 05 50
auch auf Arabisch und Farsi:
040 432 927 51

Für allgemeine Fragen zu Corona, zu gesetzlichen Rahmenbedingungen, behördlichen Anordnungen oder Zuständigkeiten hat die Stadt Hamburg eine Corona-Hotline eingerichtet:
040 4 28 28 4000

Außerhalb der regulären Öffnungszeiten der Arztpraxen ist der Arztruf Hamburg unter dieser Nummer zu erreichen:
116 117

Im Notfall ruft 110 oder 112 an.

12. Januar 2021 by Redaktion
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Interview im “Rollstuhl Kurier” online verfügbar

28.12.2020
Kurz vor Weihnachten erreichte uns die Nachricht, dass der Artikel im “Rollstuhl Kurier” zu unserem Projekt “Barrierefreiheit in Arztpraxen” nun online zur Verfügung steht. Es ist ein ausführliches Interview von Anfang 2020.

Vieles davon gilt auch jetzt noch, die Zahl der Praxen in der WebApp planB.hamburg hat sich auf 165 erhöht und das Beste: eine Kooperation mit der KV Hamburg ist im Oktober zustande gekommen.

Hier geht es zum Rollstuhl Kurier online: https://www.rollstuhl-kurier.de/2020/02/18/arztpraxen-ohne-barrieren-zwei-frauen-messen-aus/

Und hier gibt es den Artikel als PDF zusätzlich bebilderter Hinweise zu Kriterien der Barrierefreiheit.

Außerdem ein treffender Kommentar zur Arztsuche im Internet hier.

 

30. Dezember 2020 by Redaktion
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Patientenrechte in Einfacher Sprache – neue Broschüre erschienen

Vor Jahren haben wir eine Broschüre über die wichtigsten Patientenrechte in Einfacher Sprache herausgegeben, die ruckzuck vergriffen war. Eine Neuauflage scheiterte an der Finanzierung. Nun hat die Hamburger Gesundheitsbehörde mit unserer Unterstützung den Text aktualisiert (Autor: Oliver Tolmein) und die Broschüre kann entweder als barrierearmes PDF heruntergeladen werden oder per Post bestellt werden. Diese Themen werden behandelt: weiter lesen →

10. Dezember 2020 by Redaktion
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Ralph Raule Senatskoordinator

Erstmals hat die Hamburger Bürgerschaft den Senatskoordinator für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung gewählt. Nicht nur das ist neu, außerdem wird diese Funktion jetzt im Hauptamt besetzt.

Ingrid Körner, unsere langjährige Senatskoordinatorin, war ehrenamtlich tätig und hat sich dafür eingesetzt, das Amt hauptamtlich zu besetzen und die Arbeit des Inklusionsbüros zu stärken.

Portraitfoto Ralph Raule (Xing)

Ralph Raule

Ralph Raule war bisher als langjähriger Vorsitzender des Gehörlosenverbandes Hamburg und im Vorstand der Hamburger Landesarbeitsgemeinschaft für Behinderte in der Selbstorganisation behinderter Menschen in Hamburg engagiert und sachkundig tätig.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit in seiner neuen Rolle und wünschen Glück, Beharrlichkeit und Durchsetzungskraft! Herzlichen Glückwunsch, lieber Ralph!

Hier können Sie ihn sprechen sehen! (Hamburger Abendblatt)

 

01. September 2020 by Redaktion
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Unser Projekt “Barrierefrei. Wir sind dabei” in Leichter Sprache

Barriere-Freiheit in Hamburger Arzt-Praxen

Vielen Dank an unsere Übersetzerin Daniela Schremm und die Prüfer*innen Marion Blohm und Sinan Yilmaztuerk.
Illustrationen: © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013.

Eine Frau fährt mit ihrem Rollstuhl eine Rampe hoch. Illustrationen: © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013   Ärztin und Patientin auf einem Gyn-Stuhl. Illustrationen: © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013 weiter lesen →

07. August 2020 by Redaktion
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Stellungnahme der BAG Selbsthilfe zum Patienten-Daten-Schutzgesetz

Streichung der Gesundheitsterminals verwehrt Menschen ohne eigenem mobilen Gerät Zugang zur elektronischen Patientenakte und anderen digitalen Anwendungen

BAG SELBSTHILFE fordert Nachbesserung 

Düsseldorf, 10.7.2020. Das Ziel der Bunderegierung „Digitale Lösungen schnell zum Patienten bringen und dabei sensible Gesundheitsdaten bestmöglich schützen“ ist mit dem aktuellen Patientendaten-Schutz-Gesetz (PDSG) nach Ansicht der BAG SELBSTHILFE weit verfehlt worden. Leider, denn die Digitalisierung im Gesundheitswesen birgt die große Chance, die Versorgung deutlich zu verbessern und viel stärker als bisher am Bedarf der PatientInnen auszurichten. weiter lesen →

14. Juli 2020 by Redaktion
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BAG übt scharfe Kritik am geplanten Intensivpflege-Gesetz

Intensivpflege: BAG SELBSTHILFE übt scharfe Kritik und fordert Aussetzung des Gesetzgebungsverfahrens

Nach dem Gesetzentwurf sollen Krankenkassen darüber entscheiden, ob Beatmungspatient*innen weiterhin zu Hause bleiben können oder ins Pflegeheim umziehen müssen. Dies beschneidet nicht nur das verfassungsrechtlich garantierte Wahlrecht der Betroffenen, sondern versetzt Betroffene und ihre Familien, die sich für ein Leben zu Hause entschieden haben, in existentielle Ängste.

Düsseldorf, 30.6.2020. Das in der aktuellen Form geplante IPReG-Gesetz sieht vor, dass Krankenkassen – nach einer entsprechenden Einschätzung der Medinischen Dienste – jährlich bei den Betroffenen prüfen, ob die Versorgung in der Häuslichkeit „tatsächlich“ und „dauerhaft“ sichergestellt ist. Wie diese Formulierung zu verstehen ist, bleibt dabei unklar.

„Es wird den Betroffenen zugemutet, immer wieder mit den Krankenkassen über ihre Lebensperspektive verhandeln zu müssen – mit dem Risiko, dass sie nach Einschätzung des Medinischen Dienstes in ein Pflegeheim umziehen müssen. Diese Dauerbelastung ist unzumutbar“, kritisiert Dr. Martin Danner. weiter lesen →

01. Juli 2020 by Redaktion
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