Das war wunderbar! Lesung mit Birte Müller


Da waren wir platt. Rund 80 Besucherinnen und Besucher füllten den Saal in der Zinnschmelze, um bei der Lesung mit Birte Müller dabei zu sein. Die Autorin ist vor wenigen Tagen mit dem “Hamburger Tüddelband” ausgezeichnet worden. In den Sozialen Medien ist die Meldung, dass unsere Lesung mit Gebärdensprachdolmetscherinnen begleitet wird, auf viel Aufmerksamkeit gestossen. Und tatsächlich waren einige Gäste mit Hörbehinderungen da. Was zu einem spontanen Lacher führte, weil Kerstin Hagemann von der Patienten-Initiative in den Saal rief: “Können alle gut hören?” und sogleich eine Frau antwortete: “Nicht alle!” Über diese Situationskomik konnten – zum Glück – alle lachen. Wie auch über die lustigen und anrührenden Alltagsgeschichten, die Birte Müller aus ihren Willi-Büchern vorlas. Es gab auch Nachdenkliches zur Pränataldiagnostik und Inklusion. Es wäre toll, gerade zur Pränataldiagnostik mal auf einer eigenen Veranstaltung zu diskutieren.

Zum Abschluss eine Premiere auf unserer Lesung: Ein gerade für die Sendung mit dem Elefanten produziertes Video zeigt Kinder mit und ohne Behinderung, die ein Lied singen und gebärden. Sendetermin auf ARTE (KIKA) ist der 1. Dezember.

auf dem Foto sieht man Kerstin Hagemann von der Patienten-Initiative und Birte Müller. Beide sitzen vor einem roten Theatervorhang. Man sieht einen Tisch mit Büchern und einen Ständer mit einem Mikrophon. Birte Müller hält den Preis in der Hand und strahlt. Kerstin Hagemann lacht auch und applaudiert.

Kerstin Hagemann gratuliert Birte Müller zum “Hamburger Tüddelband”.

Im Vordergrund steht eine Gebärdendolmetscherin vor den Zuschauerreihen. Die ersten zwei Reihen sind im Vordergrund zu sehen. Weiter hinten sitzt Birte Müller am Tisch und lest. Sie und die Gebärdensprachdolmetscherin sind angestrahlt, der Raum ist relativ dunkel.

Zuschauer folgen der Lesung




Veröffentlicht am 18. September 2017 von Redaktion
Kategorien: Allgemein


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