Unterstützungsfonds kommt!

Am 15. März hatte die Patienten-Initiative e.V. ihre Mitgliederversammlung. Auf der Tagesordnung stand eine Änderung der Satzung. Wir wollen einen Unterstützungsfonds für Ratsuchende gründen, die Hilfe bei der Klärung vermuteter Behandlungsfehler brauchen. Eine Verfahrensordnung legt fest, wer Unterstützung aus diesem Fonds bekommen kann. Der vermutete Schaden muss in Hamburger Krankenhäusern oder Arztpraxen passiert sein, eine außergerichtliche Einigung wurde erfolglos versucht und die Patienten müssen finanziell bedürftig sein.

Die Mitglieder stimmten der Satzungsänderung zu und nach Eintragung in das Vereinsregister steht der Umsetzung nichts mehr im Wege!  Ein langjähriges Mitglied schrieb uns: “… möchte ich Ihnen hiermit mitteilen, dass ich die Satzungsänderung sehr begrüße. Nach weit über zehn Jahren bin ich noch heute dankbar, dass ich Ihre Hilfe in Anspruch nehmen konnte. Ich hoffe, Sie können die Satzungsänderung beschließen.” Liebe Frau H., danke für Ihre Zeilen und langjährige Unterstützung! Auch der Fonds muss sich aus Spenden finanzieren. Wir werden hier berichten, wenn die Eintragung erfolgt ist und wir offiziell starten können.

18. März 2018 by Redaktion
Categories: Allgemein | Kommentare deaktiviert für Unterstützungsfonds kommt!



Das ist Paula

Seit einiger Zeit sind zwei im Rollstuhl sitzende ältere Damen als ehrenamtliche Unterstützerinnen mit dabei, wenn wir in der Stadt unterwegs sind. Auf dem Foto seht ihr Paula. Dann gibt es noch Elli, die ist aber gerade unabkömmlich. Sie sieht so aus wie Paula, trägt aber einen Helm mit roten Streifen.

Paula

15. Februar 2018 by Redaktion
Categories: Allgemein, Barrierefreiheit | Kommentare deaktiviert für Das ist Paula



Alltagsprobleme

Facebook wird gern genutzt, um Fragen zu stellen, die Expert*innen in eigener Sache beantworten können. Gestern las ich zufällig in einer Gruppe mit vielen Rollstuhl nutzenden Mitgliedern einen Dialog darüber, dass man sich auf Angaben wie “rollstuhlgerecht” oder “barrierefrei” nicht verlassen kann. Das bestätigt genau, dass wir richtig liegen mit unserem Ansatz:  Wir brauchen konkrete und zuverlässige Angaben statt allgemeiner Begriffe! Der Dialog ist so treffend, wir zitieren das hier:

Die Frage

“Hallo, ich hab wieder einmal eine Frage, ich bin ja noch nicht so erfahren mit dem Rollstuhl (erst seit August 2017). Wenn ich wo hin muss, wo ich noch nie war, ruf ich immer an, ob es dort barrierefrei ist. Jetzt ist es mir aber schon mehrmals passiert, dass ich, obwohl ich extra frage, ob es mit Rollstuhl geht, vor Ort nicht weiterkomme, weil es dann doch nicht wirklich barrierefrei ist. Ich trau mich allein schon kaum noch wo hin, wo ich noch nie war. Wie macht Ihr das denn?”

Antworten

“Am Besten ist es wohl, nicht pauschal nach “barrierefrei” oder “rollstuhlgerecht” zu fragen, sondern ganz detailiert zu erklären, welche Anforderungen man hat, also welche Türbreiten man braucht, fragen, ob es irgendwo Treppenstufen gibt, ob die Toilette DIN-gerecht ist. Wenn der Angerufene dabei ins Schwimmen kommt, sollte man skeptisch sein.”

“Ich frage mitterweile nicht nach Barrierefreiheit sondern nach Rollstuhltauglichkeit. Damit mache ich bessere Erfahrung. In Restaurants frag ich vorab, ob die Toilette auch wirklich begehbar ist oder als Abstellraum genutzt wird, denn auch da hab ich echt Abenteuerliches hinter mir.”

“Das wird immer wieder vorkommen, dass man die Auskunft bekommt, dass man mit dem Rollstuhl reinkommt und alles ebenerdig sei. Aber wenn man dort ist, ist eindeutig eine Stufe vorhanden, oder sonst irgendein Hindernis vorhanden.
Das liegt daran, dass die Menschen, die diese Auskunft geben in der Regel Fußgänger sind und der Mensch für ihn Unwichtiges ausblendet und nicht mehr registriert.
Bei Fußgängern ist das bei einzelnen Stufen der Fall oder bei Türbreiten, die viel breiter in der Erinnerung sind als sie es tatsächlich sind. Fußgänger sind da “Betriebsblind”.”

“Ich frage wenn nach, ob es dort Treppen gibt und wo die Toilette liegt. (Und trotzdem geht es schief). Aufs Internet verlasse ich mich nur bedingt. Drei kleine Erfahrungen.
Lokal A: hatte sogar eine Rollitoilette, leider für mich unerreichbar, dass sie für uns auf einer Art Empore reserviert hatten..von der aus Stufen zur Toilette gingen.
Lokal B: Ja, es war alles ebenerdig und ohne Treppen..leider machte eine Säule aus 80 cm Durchfahrt mal eben die Hälfte 😉
Lokal C: Trotz “Nein, wir haben keine Treppen”, gab es zwei Stufen.”

12. Februar 2018 by Redaktion
Categories: Allgemein, Barrierefreiheit | Kommentare deaktiviert für Alltagsprobleme



Bundesverdienstkreuz für Kerstin Hagemann | Pressemitteilung

Viel Ehre, keine Unterstützung

Für ihr Engagement erhält Kerstin Hagemann das Bundesverdienstkreuz

Hamburg, den 4. Dezember 2017

Was die Durchsetzung von Patientenrechten angeht, hat sich in den letzten 40 Jahren wenig verbessert, sagt Kerstin Hagemann. Die Hamburgerin wird bald 60 Jahre alt und hat fast zwei Drittel ihres Lebens gegen mächtige Gegner gekämpft; hat sich für ihre Rechte eingesetzt und für die Rechte anderer geschädigter Patienten. Am 4. Dezember 2017 bekommt sie dafür das Bundesverdienstkreuz.

Wegen einer Gehbehinderung ließ sich die damals 20-Jährige 1978 operieren. Von einer Kapazität, wie es schien, Professor Dr. Dr. Dr. Rupprecht Bernbeck im damaligen Hamburger Allgemeinen Krankenhaus Barmbek. Seit er sie behandelte, ist sie auf den Rollstuhl angewiesen. Der Orthopäde hatte die Pfanne des Hüftgelenks falsch herum eingebaut. Einer von vielen Fehlern des Arztes, der dennoch lange operieren durfte, unbehelligt von der Fachwelt und den Hamburger Behörden.

Kerstin Hagemann gründete mit anderen Geschädigten die Patienten-Initiative. Seitdem kämpft sie um die Bewahrung der Würde von geschädigten Patienten, um finanziellen Schadensausgleich und für die Lobby von Patienten im Gesundheitswesen.

Die Patienteninitiative wurde zur Institution. Mit Kerstin Hagemann als Wegbereiterin: Wir haben viel erreicht, die Ehrung gehört allen Aktiven.

Ehrenamtlich und ohne öffentliche Förderung berät die Patienten-Initiative Menschen, die ärztliche Fehler vermuten und sich keinen Anwalt leisten können. Das ist aufwendig, denn Patienten in Not brauchen fachkundige Begleitung, oft über Jahre.

Zwar erhält die Unabhängige Patientenberatung Deutschland, UPD, von den Kassen neun Mio Euro jährlich, aber konkrete Hilfe bei Behandlungsfehlerverdacht gibt es dort nicht.

Darum steigt der Beratungsbedarf in der Patienten-Initiative. Wir haben erreicht, dass Patientenrechte im Gesetz stehen. Es kann nicht sein, dass Menschen, die diese Rechte in Anspruch nehmen, allein gelassen werden. Wir brauchen dringend Spenden oder besser noch öffentliche Unterstützung, erklärt Kerstin Hagemann. Sie kämpft weiter. Jetzt mit Orden.


Die Presseerklärung als PDF hier.

04. Dezember 2017 by Redaktion
Categories: Allgemein, PM intern | Kommentare deaktiviert für Bundesverdienstkreuz für Kerstin Hagemann | Pressemitteilung



Zeit für Inklusion

Mit dem Hissen der Inklusionsfahne am Rathaus haben Carola Veit, Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft, und Ingrid Körner, Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen, am 1. November die Veranstaltungsreihe „Zeit für Inklusion“ eröffnet. Damit soll auf die zahlreichen Projekte dieser erstmals in Hamburg stattfindenden Teilhabeaktion aufmerksam gemacht werden.

Foto: Hamburgische Bürgerschaft/Susanne Ahrens

Bis zum 4. Dezember finden rund 100 Veranstaltungen statt. Sport, Kultur, – alles dabei. Ein Beispiel: In einer Kooperation zwischen der Senatskoordinatorin und der Künstlerin Sibilla Pavenstedt („Made auf Veddel“) wird ab dem 30. Oktober ein Schaufenster bei Karstadt in der Innenstadt unter anderem mit inklusiven Sportangeboten ausgestattet. Am 5. November findet um 17 Uhr eine Präsentation von Models („lebende Schaufensterpuppen“) mit und ohne Behinderung statt.

Das Programmheft ist als Download hier bei hamburg.de zu finden

 

 

 

 

 

 

 

04. Dezember 2017 by Redaktion
Categories: Allgemein, Barrierefreiheit | Kommentare deaktiviert für Zeit für Inklusion



Endlich weniger Zuzahlung für Zahnersatz!

Pressemitteilung der Patientenvertretung im Gemeinsamen Bundesausschuss

Endlich weniger Zuzahlung für Zahnersatz

Berlin, 17. November 2017.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat heute Änderungen für die Festzuschüsse für Zahnersatz beschlossen. Damit erreichen die Festzuschüsse, die die Krankenkassen für Zahnersatz leisten, endlich wieder annähernd 50 Prozent der Kosten für Regelleistungen, wie das Gesetz es vorsieht.
Die Patientenvertretung im G-BA begrüßt, dass heute endlich ein Beschluss über neue Festzuschüsse für Zahnersatz gefasst wurde. Damit decken die Festzuschüsse die Regelleistungen insgesamt wieder den gesetzlich vorgesehenen Anteil von annähernd 50 Prozent ab.
Zum Beispiel: Bei Vollprothesen liegt der neue Festzuschuss um ca. 90 € höher. “Jahrelang haben die Patientinnen und Patienten die Abweichungen von den realen Kosten alleine getragen. Jetzt sind die Festzuschüsse endlich wieder so wie das Gesetz das vorsieht”, so Gregor Bornes, Sprecher der Patientenvertretung im Unterausschuss Zahnärztliche Behandlung und der Bundesarbeitsgemeinschaft PatientInnenstellen.
Der Vorsitzende des G-BA hatte mit einem Kompromissvorschlag erreicht, dass die GKV
dem heutigen Beschluss zugestimmt hat. “Dieser Erfolg wurde aber mit einem Zugeständnis erkauft, dass uns womöglich noch Probleme bereitet: dem Abschlag in Höhe von 2,5% für vermutete Unwirtschaftlichkeit der Zahntechniker.” So Gregor Bornes. “Diesen Abschlag zahlen aber nicht die Zahntechniker, sondern die Patientinnen und Patienten.”
Der Festzuschuss beträgt laut Gesetz 50% der durchschnittlichen Kosten der Regelleistung, nicht der individuellen Zahnersatzrechnung. Er setzt sich aus den Preisen für die einzelnen Leistungen und den Häufigkeiten dieser zusammen. Vor allem die Häufigkeiten waren zuletzt 2004 angepasst worden und entsprachen nicht mehr der Realität. Daher hatte die Patientenvertretung die Aktualisierung bereits 2008 angestoßen.
“Das Grundproblem wurde leider nicht gelöst.” So Bornes “Die Patienten tragen das Risiko für Unwirtschaftlichkeit und Kostensteigerungen alleine. Wir fordern die Politik auf, hier grundsätzliche Änderungen vorzunehmen.”

Hier sehen Sie die Pressemitteilung als PDF

20. November 2017 by Redaktion
Categories: Allgemein | Kommentare deaktiviert für Endlich weniger Zuzahlung für Zahnersatz!



Das war wunderbar! Lesung mit Birte Müller

Da waren wir platt. Rund 80 Besucherinnen und Besucher füllten den Saal in der Zinnschmelze, um bei der Lesung mit Birte Müller dabei zu sein. Die Autorin ist vor wenigen Tagen mit dem “Hamburger Tüddelband” ausgezeichnet worden. In den Sozialen Medien ist die Meldung, dass unsere Lesung mit Gebärdensprachdolmetscherinnen begleitet wird, auf viel Aufmerksamkeit gestossen. Und tatsächlich waren einige Gäste mit Hörbehinderungen da. Was zu einem spontanen Lacher führte, weil Kerstin Hagemann von der Patienten-Initiative in den Saal rief: “Können alle gut hören?” und sogleich eine Frau antwortete: “Nicht alle!” Über diese Situationskomik konnten – zum Glück – alle lachen. Wie auch über die lustigen und anrührenden Alltagsgeschichten, die Birte Müller aus ihren Willi-Büchern vorlas. Es gab auch Nachdenkliches zur Pränataldiagnostik und Inklusion. Es wäre toll, gerade zur Pränataldiagnostik mal auf einer eigenen Veranstaltung zu diskutieren.

Zum Abschluss eine Premiere auf unserer Lesung: Ein gerade für die Sendung mit dem Elefanten produziertes Video zeigt Kinder mit und ohne Behinderung, die ein Lied singen und gebärden. Sendetermin auf ARTE (KIKA) ist der 1. Dezember.

Wir bedanken uns bei Aktion Mensch für die Förderung dieser Veranstaltung!

auf dem Foto sieht man Kerstin Hagemann von der Patienten-Initiative und Birte Müller. Beide sitzen vor einem roten Theatervorhang. Man sieht einen Tisch mit Büchern und einen Ständer mit einem Mikrophon. Birte Müller hält den Preis in der Hand und strahlt. Kerstin Hagemann lacht auch und applaudiert.

Kerstin Hagemann gratuliert Birte Müller zum “Hamburger Tüddelband”.

 

 

Im Vordergrund steht eine Gebärdendolmetscherin vor den Zuschauerreihen. Die ersten zwei Reihen sind im Vordergrund zu sehen. Weiter hinten sitzt Birte Müller am Tisch und lest. Sie und die Gebärdensprachdolmetscherin sind angestrahlt, der Raum ist relativ dunkel.

Zuschauer folgen der Lesung

Gefördert von Logo von Aktion Mensch

18. September 2017 by Redaktion
Categories: Allgemein, Veranstaltung | Kommentare deaktiviert für Das war wunderbar! Lesung mit Birte Müller



Hamburger Tüddelband für Birte Müller

Wir freuen uns auf die Lesung mit Birte Müller am Sonntag, den 17. September um 18.00 Uhr in der Zinnschmelze, sowieso.
Aber gerade lesen wir, dass Birte Müller für „Planet Willi“ mit einem schönen Preis ausgezeichnet wird.
Für ihren Einsatz für die Kinderliteratur würdigt das Harbour Front Literaturfestival und dessen Schirmherrin Christine Kühne die Illustratorin und Autorin Birte Müller mit dem fünften „Hamburger Tüddelband“.
Bei uns liest Birte Müller aus dem Buch “Wo ein Willi ist, ist auch ein Weg”. Kommt zuhauf! Der Eintritt ist frei, Gebärdensprachdolmetscherinnen begleiten die Lesung und die Zinnschmelze ist barrierefrei zugänglich.
Maurienstraße 19 in Barmbek.

Willi macht Musik

Das Bild ist aus dem Artikel des Hamburger Abendblatts vom 01.09.2017.

16. September 2017 by Redaktion
Categories: Allgemein | Kommentare deaktiviert für Hamburger Tüddelband für Birte Müller



Videobeitrag von Rehacare.de zum Projekt “Barrierefreiheit in Arztpraxen”

Das Portal Rehacare berichtet über unser Projekt “Barrierefreiheit in Arztpraxen”.

Hier der Link zum vollständigen Beitrag auf der Website.

03. September 2017 by Redaktion
Categories: Allgemein, Barrierefreiheit | Kommentare deaktiviert für Videobeitrag von Rehacare.de zum Projekt “Barrierefreiheit in Arztpraxen”



Neuauflage des Flyers für Patient*innen

Nun auch ein Update unseres Flyers für Patient*innen, die uns bei unserer Suche nach Arztpraxen, die sich an unserem Projekt beteiligen, unterstützen wollen .
Erste Seite des Flyers für Patienten Zweite Seite des Flyers für Patienten

Flyer als PDF hier. Der Text:

Geheimtipp?
Erzählen Sie uns davon..

Schirmherrin des Projektes ist Isabella Vértes-Schütter, die sich als Theaterintendantin und Ärztin für Inklusion stark macht.

„Ich unterstütze das Projekt, das die Barrierefreiheit in Arztpraxen für alle wahrnehmbar macht. Aus meinen Erfahrungen im Kulturbereich weiß ich, wie sehr die Kulturinstitutionen und ihre Besucher von einer entsprechenden Erhebung profitieren. Wir sollten uns in Hamburg gemeinsam auf den Weg machen, um in allen Bereichen der Stadtgesellschaft einen Stadtplan der Barrierefreiheit zu erreichen.“

Gemeinsam Barrieren abbauen

Vor einem Arztbesuch brauchen viele Patienten Informationen zur Barrierefreiheit. Die vorhandenen Informationen sind oft unvollständig. Es gibt Barrieren, die vielen gar nicht bewusst sind, für andere aber große Hindernisse darstellen.
Ein Arzt ohne Fahrstuhl im Haus kann gut von hörbehinderten oder blinden Patienten besucht werden. Eine ältere Patientin mit Rollator ist dagegen auf einen stufenfreien Zugang angewiesen. Nicht jede Praxis kann alles bieten, muss sie auch nicht.
Unser Projekt erfasst die tatsächlichen Zugangsbedingungen in Hamburger Arztpraxen.

Was machen wir?
Wir besuchen Arztpraxen und nehmen mit Hilfe einer Checkliste konkrete Angaben zur Barrierefreiheit auf:
• Wir schauen nach Anfahrtswegen, Straßenüberquerungen und Rollstuhlparkplätzen
• Wir messen Fahrstühle, Türbreiten und den Platz in Toiletten
• Wir fragen nach Hörhilfen, Hausbesuchen und der Mitnahme von Assistenzhunden.
Später sollen diese Daten bei der Arztsuche online zu finden sein. Menschen mit Behinderung können so aus der stetig wachsenden Auswahl die für sie passende Praxis finden.

Was machen Sie?
Sie helfen uns dabei. Geben Sie uns Tipps, welche Arztpraxis wir besuchen können.
Sie benötigen selbst eine besondere Ausstattung und kennen gut zugängliche Arztpraxen? Beispiele für barrierefreie Kennzeichen:
• Die Bushaltestelle ist ganz in der Nähe
• Die Arztpraxis hat eine kontrastreiche Ausschilderung
• Der Fahrstuhl ist geräumig und hat tastbare Zahlen auf dem Tableau
• Zumindest die erste und letzte Stufenkante der Treppe ist farblich markiert
Berichten Sie uns von Ihren Erfahrungen und nennen Sie uns Adressen von Arzt- und Zahnarztpraxen, deren Ausstattung für Menschen mit Behinderung von Vorteil ist.
Fragen Sie auch gern Ihren Arzt, ob er an der Erhebung teilnehmen möchte.
Durch Ihre Mithilfe verbessern wir gemeinsam die Barrierefreiheit in Hamburger Arztpraxen. Rufen Sie gern an oder schreiben Sie eine E-Mail!

Das Projekt wird gemeinsam von der Patienten-Initiative und den Kontakt- und Informationsstellen für Selbsthilfegruppen (KISS Hamburg) durchgeführt.
KISS Hamburg des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes informiert, berät und vermittelt seit über 30 Jahren interessierte Menschen an die rund 1.250 Selbsthilfegruppen in der Hansestadt und unterstützt die Gründung neuer Gruppen.
Die Patienten-Initiative e.V. stärkt den Inklusionsgedanken und engagiert sich für Qualitätsverbesserungen in der gesundheitlichen Versorgung.
Wir bedanken uns bei der AOK Rheinland/Hamburg für die fachliche Unterstützung und finanzielle Förderung.

Logo der AOK   Logo der KISS HamburgLogo Paritätischer Hamburg

12. Juli 2017 by Redaktion
Categories: Barrierefreiheit | Kommentare deaktiviert für Neuauflage des Flyers für Patient*innen



← Older posts

Newer posts →